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Zielsetzungen | Unser Pädagogischer Ansatz | Projektarbeit

Zielsetzung

Der Situationsorientierte Ansatz,die Integration und das Bewegungskonzept bilden die Basis unserer pädagogischen Arbeit, die immer in Bewegung ist, und sich stets den Gegebenheiten anpasst.

Wir sehen uns als familienergänzende Institution, in der wir die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und die Grundlagen für ein vielseitiges Lernen erweitern. Die Kinder sollen Freude am Spiel und an der Bewegung haben. Das Freispiel hat bei uns einen besonderen Stellenwert, da die Kinder hierbei soziale Kontakte knüpfen können, also Freundschaften schließen und pflegen. Die Kinder lernen, sich in einer (altersgemischten) Gemeinschaft ein- bzw. unterzuordnen und Kompromisse zu schließen. Es ist wichtig, die Interessen von anderen ernst zu nehmen und zu akzeptieren. Im Freispiel lernen die Kinder sich selbstständig zu beschäftigen, eigene Ideen zu entwickeln und Wünsche zu äußern. Im ausdauernden Spiel erwirbt das Kind Fähigkeiten wie u. a. Interesse, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Freude am Lernen. Sie sind Grundlagen zur Lebensbewältigung und ein Fundament, um unbekannten Anforderungen selbstsicher gewachsen zu sein. Für das gemeinsame Miteinander ist es wichtig, dass jeder Regeln akzeptiert und einhält. Durch Übertragen von Aufgaben lernen die Kinder selbständiges Handelnund Verantwortung zu übernehmen. Die Kinder sollen sich als Partner innerhalb des Kindergartengeschehens sehen, deren Bedürfnisse und Interessen zum Mitgestalten ihrer Kindergartenzeit beitragen.

Während des Tagesablaufes ist es den Kindern, nach Absprache und eingebunden in feste Regeln möglich, ihre Gruppe zu verlassen und in anderen Räumlichkeiten bzw. Spielecken zu spielen. Dies wirkt sich auch besonders positiv in Hinblick auf die Integration aus. So wird es möglich, dass die Integration der 5 behinderten Kinder nicht nur in einer Gruppe stattfindet.

Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Psychomotorik, wobei wir uns inhaltlich an den Grundlagen der pädagogischen Praxis von Dr. Renate Zimmer orientieren. Ausgeglichenheit, erhöhte Konzentrationszeit, soziale Kompetenz, Rücksichtnahme Schwächeren gegenüber, hoher Entwicklungsstand von Sprache, Bewegung und Feinmotorik, selbständiges Handeln und Kommunikationsfähigkeit sind nicht nur Zielsetzungen sondern auch Begleiterscheinungen unserer pädagogischen Arbeit.

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Unser pädagogischer Ansatz

In unserer Einrichtung wird nach dem situationsorientierten Ansatz gearbeitet, d.h. das Leben im Kindergarten gestalten wir nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.
In unserer Einrichtung befinden sich 3 Gruppen, 2 Regelgruppen ( Rote und Grüne Gruppe ) mit je 25 Kindern und eine integrative Gruppe ( Blaue Gruppe ) mit 15 Kindern. Die Gruppen sind für die Kinder wichtiger Aspekt. Sie haben ihre festen Bezugspersonen und ihren "sicheren Hafen". Den Erzieherinnen ist es so besser möglich, die Kinder genau zu beobachten und eventuelle Verzögerungen im Entwicklungsstand zu erkennen und dementsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Projektarbeit

Die jeweiligen Gruppenaktivitäten finden im Rahmen von Projekten statt, die sich ebenfalls am situativen Ansatz und den Bedürfnissen der Kinder und ihren Erzieherinnen orientieren. So kann es sein, dass eine Gruppe den Weltraum kennen lernt, die andere in 80 Tagen um die Welt reist und die dritte in der Welt der Piraten lebt. Die Gruppenprojekte werden gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und vorbereitet, d.h. aber nicht, daß der Ablauf des Projektes sich starr nach der Planung richtet oder während des Verlaufes nicht noch Platz für neue Ideen ist. Die unterschiedlichen Aktivitäten zum Projekt finden ihren Platz während des Tagesablaufes.

Portfolio

Auszug aus dem DUDEN:
Portfolio kommt aus dem italienischen und bedeutet: Wertpapierbestand

Die Arbeit mit Portfolio ist eine Arbeitsweise, die dem Kind das eigene Lernen bewußt machen soll. Hier können wir das Lernen des Kindes für uns alle sichtbar machen. Es sind die kleinen alltäglichen Tätigkeiten in denen das Lernen geschieht. Somit soll ein Portfolio kein ausschließliches Sammeln von Zeichnungen sein, sondern viel mehr ein Dokumentieren von Lernschritten.
Der Portfolioordner ist Eigentum des Kindes und dient dem Kind als Mittel, das Bewußtsein für sein eigenes Lernen zu erfahren.

„ Ja, ich kann!!“

Es ist wichtig beim Sammeln darauf zu achten, dass im Portfolio nur positive Entwicklungen und Lernprozesse zu finden sind, um das Selbstvertrauen des Kindes zu stärken. Durch die positiven Erfahrungen behält das Kind den Spaß am Lernen.

Unsere Aufgabe als Erzieherin ist es, die Kinder bei ihren Lernerfahrungen zu begleiten und sie anzuregen darüber nachzu- denken, was und wie sie etwas gelernt haben.

Das Portfolio verknüpft die verschiedenen Lern- und Lebensfelder der Kinder. Zu Beginn der Kindergartenzeit bringt es ein Stück „ zu Hause“ mit in das neue Lebensumfeld und am Ende des Kindergartens ist es ein hilfreicher Begleiter, um den Übergang in die Schule gut zu meistern.

Wir freuen uns auf viele schöne Lernerfahrungen unserer kleinen Weltentdecker.

Das Portfolio ist Eigentum des Kindes!
Das Portfolio ist immer positiv!
Das Portfolio ist individuell!
Das Portfolio ist nicht vergleichbar!

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www.sportkindergarten.de